"Hütten für Halle": Wie Betonröhren zu Jugend-Treffpunkten werden sollen
Emma Krüger"Hütten für Halle": Wie Betonröhren zu Jugend-Treffpunkten werden sollen
Eine neue Crowdfunding-Kampagne in Halle will geschützte Freiräume für Jugendliche schaffen
Unter dem Namen "Hütten für Halle" soll das Projekt Beton-Ablaufrohre in Sitzbereiche nahe dem Thüringer Bahnhof umwandeln. Die Initiatoren hoffen, dass die Aktion Jugendlichen einen Treffpunkt bietet und gleichzeitig das lokale Umfeld aufwertet.
Die von der Bürgerstiftung Halle gestartete Kampagne plant, im Rahmen eines Pilotprojekts die ersten "Sitzröhren" aufzustellen. Jede Röhre wird mit Holzsitzbänken und Tischen ausgestattet, um einen gemütlichen Ort zum Verweilen und Austausch zu schaffen. Die gesammelten Spenden decken Transport, Kranarbeiten und den Innenausbau der Sitzbereiche.
Nachhaltigkeit steht ebenfalls im Fokus: Überschüssige Mittel fließen in die Begrünung der Röhren mit Sukkulenten-Dächern. Diese sollen Hitze abwehren, heimische Insektenpopulationen fördern und das Mikroklima verbessern.
Mit einem Crowdfunding-Ziel von 3.000 Euro soll das Vorhaben nicht nur Jugendlichen zugutekommen. Die Sitzröhren sind so konzipiert, dass sie die Nachbarschaft für alle Anwohner aufwerten – mit sozialen und ökologischen Vorteilen.
Gelingt das Projekt "Hütten für Halle", werden ungenutzte Abflussrohre zu funktionalen Gemeinschaftsräumen. Die Sitzröhren bieten dann Schutz, Sitzgelegenheiten und Grünflächen in der Nähe des Thüringer Bahnhofs. Der Erfolg der Kampagne könnte zudem Vorbild für ähnliche Initiativen in der gesamten Stadt sein.






