Heino unterstützt entlassenen Feuerwehrmann mit Solidaritätskonzert in Bad Belzig
Lina FuchsHeino unterstützt entlassenen Feuerwehrmann mit Solidaritätskonzert in Bad Belzig
Schlagerstar Heino (87) tritt in Bad Belzig für entlassenen Feuerwehrmann Richard Mänder ein
Kürzlich gab der 87-jährige Sänger Heino in Bad Belzig ein Konzert, um den Feuerwehrmann Richard Mänder zu unterstützen, der nach einem umstrittenen Vorfall von seinen offiziellen Pflichten enthoben wurde. Der Streit hatte begonnen, als Mänder bei einer Meisterschaftsveranstaltung die erste Strophe der deutschen Nationalhymne spielte. Feuerwehrleute aus Sachsen und Thüringen besuchten das Konzert als Zeichen der Solidarität.
Der Konflikt eskalierte im August 2025 bei den Feuerwehr-Sportmeisterschaften in Torgau, Sachsen. Mänder, der als Kampfrichter fungierte, spielte die erste Strophe der Nationalhymne – eine Version mit historischen Bezügen zu Deutschlands Vergangenheit. Die Feuerwehrführung hielt dies für inakzeptabel und entzog ihm alle Schiedsrichterrollen.
Mänder wies rechtsextreme Tendenzen von sich, bedauerte jedoch das entstandene Missverständnis. Er betonte, dass er nicht als Einziger zur Verantwortung gezogen werden dürfe. Der Deutsche Feuerwehrverband hingegen blieb bei seiner Entscheidung und lehnte eine Wiedereinsetzung ab.
Heinos Konzert in Bad Belzig entwickelte sich zu einem Treffpunkt für Mänders Unterstützer. Der Sänger trat mit schwarz-rot-goldenen Fahnen auf und beendete den Abend mit "Braun ist die Haselnuss" als Zugabe. Sein Manager, Helmut Werner, bezeichnete Kritiker als "ahnungslose Analphabeten" und forderte eine zweite Chance für Mänder.
Mänder plant nun, jährliche Feuerwehrmeisterschaften zu organisieren – ein Schritt, der die Spaltung in der Feuerwehrgemeinschaft vertiefen könnte. Das Konzert zeigte die wachsenden Spannungen zwischen seinen Anhängern und den offiziellen Feuerwehrvertretern. Seine künftigen Veranstaltungen könnten die Meinungsverschiedenheiten in der Organisation weiter verschärfen. Vorerst bleibt die Entscheidung des Verbandes bestehen, während Mänder weiterhin auf seine Wiedereinsetzung drängt.






