Harburg plant Umnutzung eines Leerstands für Geflüchtete und soziale Projekte
Emma KrügerHarburg plant Umnutzung eines Leerstands für Geflüchtete und soziale Projekte
Ein ungenutztes Gebäude in Harburg könnte bald eine neue Bestimmung erhalten. Die örtliche CDU-Fraktion hat vorgeschlagen, den Komplex am Schlossmühlendamm in eine vorübergehende Unterkunft für Geflüchtete umzuwandeln. Die Pläne sehen zudem Räumlichkeiten für gemeinnützige Dienstleistungen und Wohnraum vor.
Laut dem CDU-Vorschlag könnten ukrainische Geflüchtete auf einer oder mehreren Etagen des Gebäudes untergebracht werden. Bei einer Genehmigung könnte das Gelände noch mehrere Jahre genutzt werden, bevor es schließlich abgerissen wird.
Andere Bereiche des Komplexes wären für unterschiedliche Zwecke vorgesehen. Der Keller, einst eine Lebensmittelabteilung, könnte zur neuen Heimat der Harburger Tafel werden. Der ehemalige Speisesaal ließe sich als zentrale Ausgabestelle für Mahlzeiten wiedereröffnen.
Die oberen Stockwerke bieten Leerstand, der – soweit nicht für die Unterbringung von Geflüchteten benötigt – in Büros oder Wohnungen umgewandelt werden könnte. Gleichzeitig entstünde im Erdgeschoss Platz für Ladengeschäfte, sodass das Gebäude Wohnraum, Gewerbe und gemeinnützige Funktionen vereint.
Das Vorhaben würde den Schlossmühlendamm-Komplex sowohl für die kurzfristige Unterbringung von Geflüchteten als auch für langfristige Gemeinschaftsbedürfnisse nutzen. Bei Umsetzung böte das Gebäude Mahlzeitenausgabe, Einzelhandelsflächen und Büros neben den Wohnmöglichkeiten an. Das Projekt würde bis zum Beginn der Abrissvorbereitungen fortgeführt.






