05 April 2026, 02:02

Hammer Raumstylisten scheitert: Kein Käufer – jetzt beginnt der große Ausverkauf

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Marktplatzes in Stuttgart, Deutschland, mit mehrstöckigen Gebäuden, Passanten, Pferdewagen und verstreuten Marktgütern; handgeschriebener Text erscheint unten.

Hammer Raumstylisten scheitert: Kein Käufer – jetzt beginnt der große Ausverkauf

Möbelhändler Hammer Raumstylisten findet keinen Käufer – Restfilialen starten Räumungsverkauf

Nach monatelangen Insolvenzverhandlungen ist es dem deutschen Möbelhändler Hammer Raumstylisten nicht gelungen, einen Investor zu finden. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer bestätigte, dass keine tragfähige Lösung gefunden wurde, um das Unternehmen fortzuführen. Von ursprünglich 87 Filialen wurden bereits 46 geschlossen – die verbleibenden 41 werden nun mit Räumungsverkäufen beginnen, um noch Mittel zu generieren.

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Das Unternehmen war am 27. Januar 2026 in die vorläufige Insolvenz gegangen. Seither hatten die Verwalter über 300 potenzielle Investoren angesprochen, doch die Gespräche scheiterten angesichts schwieriger Marktbedingungen. Am Ende blieb kein überzeugendes Angebot übrig – eine Rettung des Händlers ist damit gescheitert.

Bis Ende März wurden 46 Standorte ohne Übernahmeperspektive geschlossen; die Räumungsverkäufe dort hatten bereits am 16. März begonnen. Die restlichen 41 Filialen folgen nun und starten am 1. April mit ihren eigenen Liquidationsverkäufen.

Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter werden bis Ende März 2026 über Insolvenzgeld abgesichert. Danach hängt die Fähigkeit des Unternehmens, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, allein von den Erlösen aus den Räumungsverkäufen und weiteren Filialschließungen ab. Die Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens ist für den 1. April vorgesehen.

Da kein Investor gefunden wurde, wird Hammer Raumstylisten seine Aktivitäten weiter zurückfahren. Die verbleibenden 41 Filialen bleiben nur so lange geöffnet, bis der Lagerbestand verkauft ist – eine langfristige Zukunft für die Marke gibt es nicht. Für die Beschäftigten bleibt die Situation unsicher, sobald das Insolvenzgeld im nächsten Jahr ausläuft.

Quelle