02 May 2026, 04:01

Hamburgs neues Wohnprojekt In Zukunft wohnen bietet bezahlbaren Wohnraum für Bedürftige

Schwarze und wei├če historische Karte von Hamburg, Deutschland, mit Stra├čen und Geb├Ąuden, begleitet von einem Textdokument auf der linken Seite und einer Geb├Ąudebild auf der rechten Seite.

Hamburgs neues Wohnprojekt In Zukunft wohnen bietet bezahlbaren Wohnraum für Bedürftige

Hamburgs städtisches Wohnungsunternehmen Fördern und Wohnen hat in Bahrenfeld ein neues Wohnprojekt mit dem Namen In Zukunft wohnen fertiggestellt. Das Vorhaben entstand auf einem ehemaligen Sportplatz an der Wichmannstraße und umfasst sechs Gebäude mit insgesamt 82 Wohnungen. Das Projekt stand sowohl in der politischen Kritik als auch vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in der Stadt.

Ursprünglich waren fünfgeschossige Bauten geplant, doch nach Protesten aus der Nachbarschaft wurde die Höhe reduziert. Die fertigen Gebäude erstrecken sich nun über drei bis vier Stockwerke.

Die Wohnungen waren zunächst für Obdachlose und Geflüchtete vorgesehen. Stand 31. März 2026 waren 67 der 82 Einheiten belegt und boten 268 Menschen ein Zuhause. Nach einer Übergangsphase sollen die Wohnungen schrittweise für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich werden – insbesondere für Haushalte mit dringendem Wohnbedarf.

Voraussetzung für den Bezug der geförderten Wohnungen ist entweder ein Wohnberechtigungsschein (WBS) oder eine Dringlichkeitsbestätigung. Die Miete für die vermieteten Wohnungen liegt bei festen 7,10 Euro pro Quadratmeter und entspricht damit dem genehmigten Fördersatz.

Entgegen der Darstellung in einem Video der AfD, das von „kostenlosen Luxuswohnungen für illegale Migranten“ sprach, sind 18 der Wohnungen bereits in den freien Mietmarkt übergegangen. Davon wurden 13 an Mieter vermietet. Wie NDR und die taz 2025 berichteten, herrscht in Hamburg ein massiver Mangel an Sozialwohnungen: Nur jeder sechste der 16.148 dringend berechtigten Haushalte erhielt damals eine Wohnung.

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Das Projekt In Zukunft wohnen bleibt vorerst eine Übergangslösung, bereitet sich aber auf eine breitere Verfügbarkeit vor. Mit 67 derzeit belegten Wohnungen und weiteren, die schrittweise auf den freien Markt übergehen, spiegelt das Vorhaben sowohl die Herausforderungen als auch die Bemühungen wider, die Hamburger Wohnungsnot zu lindern. Die feste Miete von 7,10 Euro pro Quadratmeter bleibt für berechtigte Mieter an den Förderrichtlinien orientiert.

Quelle