Hamburger Volleys blicken trotz Letztplatzierung optimistisch in die Zukunft
Emma KrügerETV Hamburg, Tabellenletzter, entlässt Trainer - Hamburger Volleys blicken trotz Letztplatzierung optimistisch in die Zukunft
Hamburgs ETV Hamburger Volksbank Volleys beenden erste Bundesliga-Saison
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys aus Hamburg haben ihre erste Saison in der deutschen Volleyball-Bundesliga (VBL) abgeschlossen. Obwohl das Team auf dem letzten Platz landete, wertet der Verein die Spielzeit als Erfolg – über die anfänglichen Erwartungen hinaus. Der erst vergangenes Jahr gegründete Klub hat in zwei Spielzeiten bereits 28 verschiedene Spielerinnen eingesetzt.
Die Debütsaison gestaltete sich schwierig: Nur zwei Siege – beide gegen die Mitaufsteiger aus Borken und den TSV Flacht – standen am Ende zu Buche. Dennoch gelang dem Team überraschend der Gewinn einzelner Sätze gegen den amtierenden Meister Schwerin und den Vizemeister Dresden. Das letzte Spiel gegen den VC Wiesbaden bestritt die Mannschaft ohne Cheftrainer Markus Friedrich, der eine Woche zuvor von seinen Aufgaben entbunden worden war.
Nun blickt der Verein mit einer neu formierten Mannschaft in die Zukunft. Sieben Spielerinnen werden den Klub verlassen, während nach Verstärkungen gesucht wird. Seit 2023 hat der ETV in der ersten Saison 18 und in der zweiten 22 Akteurinnen – teilweise mit Überschneidungen – eingesetzt. Das langfristige Ziel bleibt klar: Innerhalb von drei Jahren soll sich das Team fest in der Liga etablieren.
Obwohl die ETV-Volleys ihre erste Bundesliga-Saison auf dem letzten Tabellenplatz beendeten, betont der Verein wettbewerbsfähige Leistungen als positives Zeichen. Mit einem überarbeiteten Kader und einem Drei-Jahres-Plan strebt der Klub eine stärkere Präsenz in der Liga an. Der Fokus liegt nun auf der Verpflichtung neuer Spielerinnen und der Stabilisierung für die kommende Spielzeit.