06 April 2026, 20:01

Hallescher FC boykottiert RB Leipzig fast komplett – ein Novum im deutschen Fußball

Ein professioneller Fußballspieler, der einen Ball auf einem Rasenfeld mit "RB Leipzig"-Branding im Hintergrund kickt.

Hallescher FC boykottiert RB Leipzig fast komplett – ein Novum im deutschen Fußball

Hallescher FC macht Geschichte: Erster deutscher Verein verhängt fast vollständigen Sportboykott gegen RB Leipzig

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Der Hallesche FC (HFC) hat als erster deutscher Verein einen beispiellosen Schritt gewagt und einen nahezu vollständigen Sportboykott gegen RB Leipzig beschlossen. Die von der Mitgliederversammlung getragene Entscheidung bricht fast alle sportlichen Kontakte zum vom Energiegetränkehersteller Red Bull unterstützten Klub ab. Damit setzt der HFC ein deutliches Zeichen im deutschen Fußball – als klare Abgrenzung gegen den wachsenden Einfluss des Konzerns im Sport.

Der Boykott betrifft sämtliche Ebenen des HFC, von den Profimannschaften bis hin zu den Jugend- und Frauenteams. Freundschaftsspiele, Testbegegnungen oder gemeinsame Turniere zwischen den beiden Vereinen wird es künftig nicht mehr geben. Selbst die Nutzung der Trainingsanlagen von RB Leipzig durch HFC-Spieler ist nun untersagt.

Der Klub bezeichnete die Abstimmung als eine "klare und konsequente Distanzierung" vom Fußballmodell Red Bulls. Dennoch bleiben Transfers von Spielern oder Mitarbeitern von RB Leipzig zum HFC weiterhin möglich. Bereits jetzt spielen mehrere ehemalige Leipzig-Akteure wie Fabrice Hartmann, Niclas Stierlin und Joscha Wosz für den HFC.

Bemerkenswert ist, dass HFC-Sportdirektor Daniel Meyer weiterhin private Verbindungen zu RB Leipzig pflegt. Doch die neue Richtlinie hebt alle bestehenden Verbindungen auf und beendet sämtliche gemeinsame sportliche Aktivitäten zwischen den Vereinen.

Der Boykott setzt ein Novum im deutschen Fußball: Der HFC zieht strenge Grenzen für den Umgang mit RB Leipzig. Zwar bleiben Spielertransfers möglich, doch nahezu jede andere Form der sportlichen Zusammenarbeit wurde eingestellt. Die Entscheidung spiegelt eine wachsende Skepsis gegenüber der zunehmenden Präsenz Red Bulls im Fußball wider.

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