Güntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Länderblockade
Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, eine umfassende Steuerreform zu unterstützen. Er warnte, dass die geplanten Änderungen ohne ihre Zustimmung scheitern könnten – mit der Folge, dass Bürger und Unternehmen dringend benötigte Entlastungen verlieren würden.
Güntzler richtete sich direkt an die Unions-Regierungschefs und forderte sie auf, klar Stellung zu beziehen. Ihre Zögerlichkeit, so betonte er, gefährde das gesamte Reformpaket, insbesondere die geplante Steuerentlastungsprämie. Nach seinen Berechnungen droht bei Untätigkeit eine Lücke von 1,1 Milliarden Euro in den Länderhaushalten.
Der Abgeordnete verwies zudem auf die übergeordneten wirtschaftlichen Risiken: Ohne die Reform entgingen Bürgern und Unternehmen dringend notwendige Steuersenkungen. Güntzler stellte die Angelegenheit als Nagelprobe für den Zusammenhalt von CDU und CSU dar und rief zu einem abgestimmten Vorgehen auf, um die aktuelle Blockade zu überwinden.
Die Zukunft der Reform hängt nun von der Unterstützung der Länder ab. Güntzlers Warnungen erhöhen den Druck auf die Unions-Ministerpräsidenten, ihre Differenzen schnell beizulegen. Sollte keine Einigung gelingen, drohen sowohl den Steuerzahlern als auch der Wirtschaft anhaltende Unsicherheit.






