Guardiola verlässt Manchester City – das Ende einer Ära nach zehn Jahren
Henry SeidelGuardiola verlässt Manchester City – das Ende einer Ära nach zehn Jahren
Pep Guardiola wird Manchester City am Ende der Saison nach zehn Jahren als Trainer verlassen. Seine Entscheidung gab er vor dem letzten Ligaspiel gegen Aston Villa bekannt. Sein Abschied markiert das Ende einer außerordentlich erfolgreichen Ära für den Verein.
Guardiolas Zeit bei City begann 2016, mit Vincent Kompany als seinem Mannschaftskapitän. Der belgische Verteidiger, der bis 2019 unter ihm spielte, hat sich oft über Guardiolas Einfluss auf seine eigene Karriere geäußert. Kompany sieht in dem Spanier heute den prägenden Faktor für seinen Übergang in die Trainertätigkeit.
Kompany beschrieb Guardiolas unermüdliche Jagd nach Titeln als zentrales Element seines Trainerstils. Zudem räumte er ein, dass Guardiolas Vertrauen in ihn sein Selbstbewusstsein als zukünftiger Coach stärkte. Ihre Beziehung ging über das Spielfeld hinaus – Kompany nannte ihn eine Inspirationsquelle für seine eigenen Trainerambitionen.
Enzo Maresca, Guardiolas ehemaliger Assistent bei City, gilt nun als Favorit für die Nachfolge. Maresca führte zuvor Chelsea zum Sieg beim Klub-Weltmeisterschaftsturnier und wird seit Langem als natürlicher Nachfolger betrachtet. Seine Vertrautheit mit den Methoden des Vereins macht ihn zu einem starken Kandidaten für die Position.
Mit Guardiolas Abgang endet ein Jahrzehnt der Vorherrschaft von Manchester City. Sein Nachfolger – voraussichtlich Maresca – übernimmt ein Team, das auf den Grundlagen seiner taktischen Philosophie aufgebaut wurde. Der Verein steht nun vor einem neuen Kapitel nach einer seiner erfolgreichsten Phasen.







