Polizeieinsatz in Kempten - Mann schwer verletzt - Großeinsatz in Kempten: Wie ein Familienstreit die Stadt lahmlegte
Großangelegte Polizeiaktion legt Teile Kemptens lahm
Am Mittwoch kam es in Kempten zu einer großflächigen Polizeiaktion, die ganze Stadtteile zum Erliegen brachte. Straßen wurden gesperrt, Einsatzkräfte strömten in das Gebiet, nachdem ein zunächst routinemäßiger Hilferuf einging. Wie die Behörden später bestätigten, ging der Vorfall auf eine häusliche Auseinandersetzung zurück.
Ausgelöst wurde der Einsatz, als örtliche Ordnungsbeamte Polizeiverstärkung anforderten. Als sich die Lage zuspitzte, wurden Spezialeinheiten – darunter das Spezialeinsatzkommando (SEK) – hinzugezogen. Die genaue Zahl der eingesetzten Kräfte wurde nicht bekannt gegeben, doch ihre Präsenz trieb die Eskalation voran.
Die Auswirkungen breiteten sich rasant aus: Die Bundesstraße B12 und Abschnitte der Autobahn A7 mussten zeitweise voll gesperrt werden, was zu langen Staus führte. Trotz des massiven Polizeiaufgebots betonten die Behörden stets, dass für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand.
Im Verlauf der Aktion erlitt ein 63-jähriger Mann lebensbedrohliche Verletzungen. Wie es dazu kam, wurde nicht mitgeteilt.
Was als privater Streit begonnen hatte, entwickelte sich zu einem Großeinsatz der Polizei. Zwar normalisierte sich der Verkehr nach den Sperrungen wieder, doch der Zustand des Schwerverletzten bleibt kritisch. Zu weiteren Ermittlungsergebnissen äußerten sich die Behörden bisher nicht.