01 May 2026, 06:02

GLS Deutschland stellt Desinfektionsmittel mit Hamburger Gin-Brennerei her

Gruppe von Menschen in Mützen und Handschuhen, die in einer Kühche mit einem Waschbecken, Wasserhahn, Flaschen, Schüßen, Decke und einer Tür auf der rechten Seite arbeiten.

GLS Deutschland stellt Desinfektionsmittel mit Hamburger Gin-Brennerei her

GLS Deutschland kooperiert mit Hamburger Gin-Brennerei für die Herstellung von Desinfektionsmittel

Angesichts der stark gestiegenen Nachfrage nach Desinfektionsmitteln, die viele Lieferanten vor Engpässe stellt, hat GLS Deutschland mit einer Gin-Brennerei aus Hamburg eine ungewöhnliche Partnerschaft geschlossen. Das Logistikunternehmen hat bereits über 2.000 Liter des Mittels erworben, um die Hygienemaßnahmen in seinen Betriebsstätten zu stärken.

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Die Brennerei stellte ihre Produktion von Gin auf viruzides Desinfektionsmittel um – hergestellt nach einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Rezeptur. Gemeinsam mit einer lokalen Apotheke passte sie ihre Produktionslinien an, um dem dringenden Bedarf gerecht zu werden. GLS Deutschland sprang als wichtiger Abnehmer ein und half dem Betrieb damit, über Wasser zu bleiben, während gleichzeitig die Versorgung der eigenen Belegschaft gesichert wurde.

Wie Geschäftsführer Martin Seidenberg erläuterte, zwangen Lieferengpässe das Unternehmen zu unkonventionellen Lösungen. Das Desinfektionsmittel soll dazu beitragen, die Hygienestandards für Mitarbeiter und Transportpartner zu verbessern. Zudem führte GLS kontaktlose Zustelloptionen ein, um körperliche Kontakte bei der Paketübergabe zu minimieren.

Im Rahmen umfassender Sicherheitsmaßnahmen verschärfte das Unternehmen zudem die betrieblichen Hygienevorschriften. Dazu gehören verstärkte Reinigungsroutinen und Schutzausrüstung für die Belegschaft. Die Maßnahmen gelten für das gesamte Netzwerk von GLS Deutschland, das in 45 Ländern über eigene Standorte und Partner aktiv ist.

Die Zusammenarbeit sichert nicht nur die Hygienestandards von GLS Deutschland, sondern unterstützt auch ein lokales Unternehmen. Die mehr als 2.000 Liter Desinfektionsmittel werden im gesamten Logistiknetz verteilt. Gleichzeitig bleiben kontaktlose Zustellung und verschärfte Schutzprotokolle bestehen, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen.

Quelle