Glasfaser-Bau in Münster: Razzia deckt illegale Beschäftigung und Haftbefehl auf
Lina FuchsGlasfaser-Bau in Münster: Razzia deckt illegale Beschäftigung und Haftbefehl auf
Überraschungskontrolle an Glasfaser-Baustellen in Münster deckt schwere Arbeitsrechtsverstöße auf
Bei einer unerwarteten Razzia auf Glasfaser-Baustellen in Münster sind gravierende Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht aufgedeckt worden. Die Behörden stellten nicht angemeldete Beschäftigung, illegale Arbeitsverhältnisse und sogar einen offenen Haftbefehl gegen einen der Arbeiter fest. Die Aktion förderte multiple Verstöße gegen Arbeits- und Einwanderungsgesetze zutage.
Zollbeamte führten die unangekündigten Kontrollen an mehreren Standorten in und um Münster durch. Bei ihrer Ankunft versuchte ein Arbeiter sofort zu fliehen, wurde jedoch schnell gestellt. Eine vertiefte Überprüfung ergab, dass 20 Beschäftigte schwarz arbeiteten – ohne jegliche Anmeldung bei der Sozialversicherung.
Sechs der Arbeiter hielten sich zudem ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf. Im Rahmen der Kontrolle wurde ein weiterer Mann festgenommen, nachdem ein offener Haftbefehl gegen ihn vorlag. Der Betroffene wurde der Polizei zur weiteren Verfolgung übergeben.
Die Aktion legte systematische Probleme mit illegaler Beschäftigung in der Bauwirtschaft offen. Die Behörden bestätigten, dass die Verstöße an den kontrollierten Standorten flächendeckend auftraten.
Die Razzia führte zu mehreren Festnahmen und der Aufdeckung illegaler Beschäftigungspraktiken. Arbeitern ohne gültige Papiere droht nun möglicherweise die Abschiebung. Auch den beteiligten Arbeitgebern könnten wegen Nichteinhaltung von Arbeits- und Aufenthaltsbestimmungen rechtliche Konsequenzen bevorstehen.






