25 April 2026, 16:02

Gewerkschaften empören sich über Warkens 20-Milliarden-Sparplan im Gesundheitswesen

Plakat mit dem Text "Beende die Arbeit: Gesundheit soll ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Gewerkschaften empören sich über Warkens 20-Milliarden-Sparplan im Gesundheitswesen

Gesundheitsministerin Nina Warkens Sparpaket stößt auf scharfe Kritik der Gewerkschaften

Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vorgeschlagenen Kürzungsmaßnahmen haben bei den Arbeitnehmervertretern heftigen Widerspruch ausgelöst. Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), verurteilte den Plan als ungerecht und belastend für Menschen, die ohnehin bereits finanziell kämpften. Der Gesetzentwurf, über den das Kabinett kommenden Mittwoch abstimmen soll, sieht Einsparungen von 20 Milliarden Euro im Gesundheitssystem vor.

Warkens Vorschläge umfassen höhere Zuzahlungen für Medikamente sowie Kürzungen beim Krankengeld für Beschäftigte. Die Änderungen kommen zu einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten steigen und Haushalte zusätzlich unter Druck geraten. Fahimi argumentierte, die Reformen untergrüben das Grundprinzip eines gleichberechtigten Zugangs zur Gesundheitsversorgung – unabhängig vom Einkommen.

Sie bezeichnete den Entwurf als verantwortungslos und warf der Regierung vor, Versicherte gezielt mit Leistungskürzungen und höheren Eigenanteilen zu belasten. Fahimi warnte, die Bevölkerung werde Maßnahmen ablehnen, die die finanzielle Belastung für Werktätige weiter verschärften. Stattdessen forderte sie ein solidarisch finanziertes Modell zur Stärkung der gesetzlichen Krankenversicherung.

Noch laufen Verhandlungen über mögliche Nachbesserungen, bevor das Kabinett in der kommenden Woche über den Entwurf abstimmt. Der DGB lehnt weiterhin alle Kürzungen ab, die Beschäftigte und einkommensschwache Gruppen überproportional treffen würden.

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Die endgültige Entscheidung über den Gesetzentwurf fällt kommenden Mittwoch im Kabinett, während die Diskussionen über mögliche Änderungen andauern. Sollte der Plan verabschiedet werden, müssten Patienten höhere Kosten tragen, während bestimmte Leistungen gestrichen würden. Der DGB hat deutlich gemacht, dass er eine solche Politik ablehnt, und pocht auf eine gerechtere Finanzierung des Gesundheitssystems.

Quelle