02 May 2026, 18:09

Georg Baselitz – der provokative Neoexpressionist stirbt mit 88 Jahren

Deutsches Propagandaplakat aus dem Jahr 1910 für das Künstlerhaus Wien mit einem geflügelten Mann in einem Kranz, mit ausgestreckten Armen und kräftiger Schrift sowie leuchtenden Farben.

Georg Baselitz – der provokative Neoexpressionist stirbt mit 88 Jahren

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist mit 88 Jahren gestorben. Der für seine kühnen neoexpressionistischen Werke bekannte Künstler wurde berühmt, indem er Motive in seinen Gemälden auf den Kopf stellte. Sein Einfluss erstreckte sich über Jahrzehnte und prägte die modernen Kunstbewegungen maßgeblich.

Baselitz zählte seit Langem zu den bestimmenden Namen der zeitgenössischen Kunst. In Deutschland geboren, besaß er seit 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft. Seine mehr als 60 Jahre umfassende Karriere war von provokanten und emotional aufgeladenen Werken geprägt.

Kurz vor seinem Tod eröffnete er noch eine große Ausstellung im Museum der Moderne in Salzburg. Die Schau präsentierte seine neuesten Arbeiten und unterstrich damit seine ungebrochene Aktualität. Zudem überließ er dem Museum eines seiner Werke für die ständige Sammlung.

Noch in diesem Jahr sollte Baselitz eine Einzelausstellung in Venedig eröffnen – Teil des renommierten Biennale-Programms der Stadt. Seine Teilnahme bezeugte einmal mehr seine anhaltende Bedeutung in der internationalen Kunstszene.

Baselitz hinterlässt ein Erbe bahnbrechender Techniken und furchtloser Kreativität. Seine auf den Kopf gestellten Bilder stellten Traditionen infrage und inspirierten Generationen von Künstlern. Die Kunstwelt blickt nun auf sein Wirken zurück – von Museumsstiftungen bis zu hochkarätigen Ausstellungen.

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