Gasspeicherstände steigen – doch die Sorge um Deutschlands Energieversorgung bleibt
Moritz HartmannGasspeicherstände steigen – doch die Sorge um Deutschlands Energieversorgung bleibt
Deutschlands Gasspeicherstände steigen – doch Sorgen um die Versorgungssicherheit bleiben
In den vergangenen zwei Wochen sind die Gasspeicherstände in Deutschland um drei Prozentpunkte gestiegen. Trotz dieses Fortschritts halten sich Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Die Bundesnetzagentur hat nun Stellung bezogen und zur Gelassenheit aufgerufen.
„Kein Grund zur Beunruhigung“ Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, wies Vorwürfe zurück, die aktuellen Speicherstände seien zu niedrig. Zwar bleibe die Speicherung wichtig, doch die intensive Fokussierung der Vorjahre sei nicht mehr erforderlich, betonte er. Vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee hätten im vergangenen Winter eine Schlüsselrolle bei der Absicherung der Versorgung gespielt und so den Druck auf die Reserven verringert.
Müller räumte ein, dass manche eine vollständige Befüllung der Speicher bis Mitte Mai bevorzugen mögen. Ein solches Ziel sei jedoch weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch zwingend notwendig. Er verwies darauf, dass die großen Kavernenspeicher in Deutschland bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen gefüllt werden könnten.
Verantwortung liegt auch bei den Händlern Die Behörde machte zudem deutlich, dass nicht allein die Speicherstände, sondern auch die Gashändler für die Versorgungssicherheit verantwortlich seien. Müller wiederholte, dass es derzeit keinen Anlass zur Sorge gebe.
Mit den LNG-Terminals, die die Importe stützen, und der Möglichkeit, die Speicherkapazitäten innerhalb eines Monats aufzufüllen, sehen die Verantwortlichen keine akute Gefahr. Die Händler werden auch künftig eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der Versorgungssicherheit spielen. Die Aussagen der Bundesnetzagentur zielen darauf ab, die Öffentlichkeit über die Stabilität der Gasversorgung zu beruhigen.






