Freiburgs Seepark strahlt im Ramadan 2025 mit erster Lichterinstallation für Vielfalt
Henry SeidelFreiburgs Seepark strahlt im Ramadan 2025 mit erster Lichterinstallation für Vielfalt
Freiburg leuchtet erstmals mit Ramadan-Lichterinstallation im Seepark – ein Zeichen für muslimisches Leben in der Stadt
Im Seepark erstrahlt seit Kurzem Freiburgs erste Lichterinstallation zum Ramadan und rückt damit das muslimische Leben in der Stadt ins Rampenlicht. Das gemeinsame Projekt lokaler muslimischer Gemeinden und des Stadtrats feiert die religiöse Vielfalt. Leuchtende Schriftzüge, Grußbotschaften und ein mondförmiges Zentrumsstück begleiten den heiligen Monat vom 17. Februar bis zum 19. März.
Die Idee zu den Ramadan-Lichtern stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, dem Freiburger Jugendrat. Ihr Vorschlag mündete in eine Kooperation zwischen vier muslimischen Organisationen – der BBF, der DITIB-Mevlana-Moschee, dem Islamischen Zentrum Freiburg (IGMG) und der IGBD – sowie der Stadtverwaltung. Die technische Umsetzung übernahm die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.
Im Mittelpunkt der Installation steht ein Mondmotiv, das sich im Laufe der Zeit von einer Sichel zum Vollmond wandelt. Besucher:innen entdecken zudem beleuchtete Grußformeln und eine Infotafel, die über die Bedeutung des Ramadan aufklärt. Die Stadt sieht in dem Projekt eine Möglichkeit, den interreligiösen Dialog und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Mit der Illumination des Seeparks will die Initiative den Respekt und die Sichtbarkeit muslimischer Traditionen fördern. Erstmals würdigt Freiburg den Ramadan öffentlich mit einer eigenen Lichtinstallation.
Bis zum 19. März bleibt die Beleuchtung zu sehen. Das Vorhaben steht für ein wachsendes Bestreben, kulturelle und religiöse Vielfalt im öffentlichen Raum erlebbar zu machen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Installation das Verständnis zwischen den Freiburger Gemeinschaften vertieft.
Ramadan Lights Targeted by Vandalism; Interfaith Solidarity Grows
The Ramadan lighting in Freiburg's Seepark has faced sabotage attempts, sparking a strong interfaith response. Key developments include:
- Cable cutting on Saturday 11.15am by a masked individual in dark clothing.
- Three people covering the installation with a banner and filming it on Sunday—linked to far-right groups.
- A public show of support from Christian, Muslim, and Jewish leaders, including Mayor Martin Horn, who called it a symbol of shared values like fasting and neighbourly love.






