Forschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus die Leistung von Spitzenathletinnen prägt
Henry SeidelForschungsprojekt "Athletin-D": Wie der Zyklus die Leistung von Spitzenathletinnen prägt
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, geleitet von mehreren deutschen Universitäten, zielt darauf ab, Trainingsmethoden und die langfristige Gesundheit zu verbessern. Die Studie wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft mit 1,6 Millionen Euro gefördert.
Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Freiburg, Bochum, Wuppertal sowie der Technischen Universität München. An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg konzentriert sich das Team von Dr. Jana Strahler auf die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit bei Sportlerinnen. Ihre Arbeit soll aufzeigen, wie diese Faktoren Leistung und Regeneration prägen.
Das Konsortium entwickelt ein digitales System für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement. Die Forscher arbeiten direkt mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Spitzenverbänden zusammen, um die Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Ziel ist es, maßgeschneiderte Trainingspläne zu erstellen, die geschlechtsspezifische Unterschiede – insbesondere solche im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus – berücksichtigen.
Die Ergebnisse des Projekts könnten die Art und Weise verändern, wie Sportlerinnen trainieren und ihre Gesundheit managen. Mit einer Förderung von 1,6 Millionen Euro läuft die Forschung bis 2028. Die Erkenntnisse könnten zu besseren Leistungsstrategien und einem verringerten Verletzungsrisiko für Frauen im Spitzensport führen.






