12 March 2026, 02:01

Exzellenzstrategie stockt Budget auf 687 Millionen Euro auf – eine Uni verliert Elite-Status

Das Gebäude der Universität Stuttgart mit einem Baum davor, umgeben von Gras, trockenen Blättern, Pflanzen und einem Geländer, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Drei Universitäten bleiben exzellent - Konstanz verliert Förderung - Exzellenzstrategie stockt Budget auf 687 Millionen Euro auf – eine Uni verliert Elite-Status

Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder stockt Förderprogramm für Spitzenuniversitäten auf

Ab 2026 steigt das jährliche Budget der Exzellenzstrategie auf 687 Millionen Euro – ein Plus gegenüber den derzeitigen 533 Millionen Euro. Während mehrere Hochschulen ihren Elite-Status behalten, verliert eine Universität ihre Förderung, da sie die geforderten Kriterien nicht erfüllte.

Aktuell werden Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten mit 533 Millionen Euro pro Jahr unterstützt. Nach einem Bewertungsverfahren bleiben zehn Universitäten bis 2027 in diesem exklusiven Kreis: Dazu zählen die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Eberhard Karls Universität Tübingen. Ebenfalls weiterhin dabei sind die RWTH Aachen, die Universität Bonn und die Berliner Universitätsallianz. Auch die Technische Universität Dresden, die Universität Hamburg, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM) bleiben Exzellenzuniversitäten.

Die Entscheidung basiert auf einer umfassenden Prüfung durch den Wissenschaftsrat. Die Gutachter analysierten Unterlagen, führten Vor-Ort-Besuche durch und bewerteten die Fähigkeit der Hochschulen zur Erneuerung. Entscheidend war dabei die erfolgreiche Einwerbung von Exzellenzclustern. Die Universität Konstanz verfehlte jedoch die Mindestanzahl der erforderlichen Cluster und scheidet daher aus dem Förderprogramm aus. Damit verliert sie ihren Elite-Status.

Die Erhöhung des Budgets auf 687 Millionen Euro ab 2026 spiegelt die erweiterte Ausrichtung des Programms wider. Die drei zunächst genannten Hochschulen – Heidelberg, KIT und Tübingen – gehören weiterhin zu den am stärksten geförderten Einrichtungen. Ihre weitere Unterstützung wurde nach dem Nachweis ihrer Forschungsstärke und institutionellen Entwicklung bestätigt.

Mit den aktualisierten Förderentscheidungen behalten sieben weitere Universitäten ihren Elite-Status. Die Universität Konstanz hingegen scheidet aus, da sie die Cluster-Anforderungen nicht erfüllte. Das erhöhte Budget und die verlängerten Förderungen werden die deutsche Forschungslandschaft bis mindestens 2027 prägen.

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