02 May 2026, 08:01

Ex-Berater fordern demokratische Wende in US-Politik gegen Trumps Kurs

Plakat mit einem Zitat des Präsidenten Joe Biden, das besagt, "Das war immer meine Vision für das Land, das Seelenheil der Nation wiederherzustellen, den Rücken der USA zu stärken - die Mittelschicht zu vereinen."

Ex-Berater fordern demokratische Wende in US-Politik gegen Trumps Kurs

Christoph Heusgen und Philip Murphy, ehemalige Berater von Angela Merkel und US-Botschafter, haben eine stärkere demokratische Prägung in der amerikanischen Politik gefordert. Ihr Appell erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken hinsichtlich der Außenpolitik Donald Trumps und deren Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen. Beide warnen, dass die aktuelle US-Führung langjährige Bündnisse gefährdet.

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Heusgen und Murphy kritisierten Trumps Haltung gegenüber Europa als konfrontativ. Sie verwiesen darauf, dass er wiederholt die Verpflichtungen der USA gegenüber der NATO infrage gestellt habe, was ihrer Ansicht nach das Vertrauen zwischen den USA und ihren Verbündeten untergräbt. Zudem warf das Duo dem Präsidenten vor, demokratische Grundsätze zu untergraben, indem er die Justiz unter Druck setze und den Kongress ausgrenze.

In ihrem Vorschlag betonten sie die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit und argumentierten, dass sowohl die USA als auch Europa am meisten von einer stabilen, kooperativen Partnerschaft profitierten. Sie äußerten sich zuversichtlich, dass die Demokraten bei den Midterm-Wahlen 2022 die Mehrheit im Repräsentantenhaus und möglicherweise auch im Senat zurückgewinnen würden – ein Schritt, den sie als notwendig erachten, um Trumps Politik entgegenzuwirken.

Mit Blick auf die weitere Zukunft sagten sie voraus, dass ein demokratischer Präsident im Jahr 2028 das transatlantische Bündnis wiederherstellen und konstruktive Handelsbeziehungen mit der EU fördern werde. Über die US-Politik hinaus schlugen die beiden vor, dass Deutschland eine neue Strategie verfolgen solle, um einen halbpermanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat zu sichern und damit seine globale Rolle zu stärken.

Die Äußerungen der ehemaligen Beamten unterstreichen die tiefgreifenden Sorgen über die Ausrichtung der US-Außenpolitik unter Trump. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, demokratische Institutionen zu stärken und das Vertrauen zwischen den USA und Europa wiederaufzubauen. Ein Machtwechsel, so ihre Argumentation, wäre entscheidend, um Stabilität in den internationalen Beziehungen wiederherzustellen.

Quelle