EU-Migration 2025: Deutschland bleibt Hauptzielland mit 18 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund
Emma KrügerEU-Migration 2025: Deutschland bleibt Hauptzielland mit 18 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund
Die Zahl der Migrantinnen und Migranten in der EU stieg 2025 auf 64,2 Millionen – ein Anstieg um 2,1 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland blieb das wichtigste Zielland und beherbergte mit fast 18 Millionen ausländischen Staatsangehörigen mehr Menschen mit Migrationshintergrund als jedes andere EU-Land.
Deutschland führte sowohl bei der Gesamtzahl der Migrantinnen und Migranten als auch bei der Aufnahme von Geflüchteten. Im Land lebten rund 18 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, darunter 2,7 Millionen Geflüchtete – die höchste Zahl in der EU. Zudem bearbeitete Deutschland gemeinsam mit Frankreich, Spanien und Italien einen Großteil der Asylanträge; diese vier Länder zusammen waren für fast drei Viertel aller Anträge verantwortlich.
Luxemburg verzeichnete den höchsten Anteil an Migrantinnen und Migranten im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung: 52 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner wurden im Ausland geboren. Es folgten Malta mit 32 Prozent und Zypern mit 28 Prozent. Gleichzeitig beherbergte Deutschland 72 Prozent aller erwerbsfähigen Migrantinnen und Migranten in der gesamten EU.
Auch andere wichtige Zielländer verzeichneten ein deutliches Wachstum. In Spanien stieg die Zahl der Migrantinnen und Migranten um etwa 700.000 auf insgesamt 9,5 Millionen. Italien erreichte bis Jahresende 6,9 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.
Die Daten unterstreichen die zentrale Rolle Deutschlands in den Migrationsbewegungen der EU – sowohl bei den absoluten Zahlen als auch bei der Unterstützung von Geflüchteten. Mit fast 18 Millionen ausländischen Staatsangehörigen übertrifft die Migrantenzahl hier die aller anderen Mitgliedstaaten bei Weitem. Der allgemeine Anstieg der Migration in der EU spiegelt tiefgreifende demografische Veränderungen auf dem gesamten Kontinent wider.






