EPG Baskets Koblenz: Vom Abstiegskandidaten zum Playoff-Jäger in der ProA
Moritz HartmannEPG Baskets Koblenz: Vom Abstiegskandidaten zum Playoff-Jäger in der ProA
EPG Baskets Koblenz mit deutlichem Aufwärtstrend nach zwei Krisenjahren
Die EPG Baskets Koblenz haben in dieser Saison deutliche Fortschritte gemacht, nachdem das Team zwei Jahre lang am Tabellenende kämpfte. Aktuell belegt die Mannschaft Platz 10 – ein Sprung um sechs Positionen im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Unter neuer Führung strebt das Team trotz eines jüngsten Rückschlags noch die Playoff-Plätze an.
Der Verein hat in der 2. Basketball-Bundesliga ProA einen umfassenden Wandel durchlaufen. Mit Stephan Dohrn übernahm ein aufstrebender Trainer das Zepter, der zuvor die Dragons Rhöndorf 2024 zum ProB-Titel geführt hatte. Seine Ankunft brachte einen Wechsel zu einem aggressiveren, unterhaltsameren Spielstil mit sich.
Am 23. März musste Koblenz eine knappe 93:95-Niederlage gegen Paderborn hinnehmen, einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Trotz des engen Spielausgangs bleibt die Mannschaft auf ihre Ziele fokussiert. Jannis Sonnefeld, Small Forward des Teams, hält die Stimmung aufrecht und betont, dass der Einzug in die Playoffs als Achtplatzierter noch möglich sei.
Doch die Ambitionen des Clubs gehen über die aktuelle Saison hinaus. Thomas Klein, Sportdirektor der Baskets, hat ein klares Ziel vorgegeben: Bis zur Spielzeit 2028/29 soll ein Platz unter den Top Vier erreicht werden. Der langfristige Plan spiegelt das Vertrauen in die weitere Entwicklung des Teams wider.
Der Aufstieg in der Tabelle markiert eine deutliche Wende nach den früheren Abstiegskämpfen. Mit einer neuen Trainingsphilosophie und einem entschlossenen Kader bleibt Koblenz im Rennen um die Playoff-Teilnahme. Die Zukunftspläne des Vereins deuten darauf hin, dass in den kommenden Jahren mit weiterem Wachstum zu rechnen ist.






