11 June 2026, 12:01

DFB setzt auf Sport statt Politik vor der WM 2026

DFB-Präsident reagiert nicht 'übereilt' auf WM-Vorfälle

DFB setzt auf Sport statt Politik vor der WM 2026

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat angesichts der politischen Debatten um die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 seine Konzentration auf den Sport bekräftigt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte, dass der Fußball weiterhin die zentrale Priorität des Verbandes bleibe. Zwar erkannte er die übergeordnete Bedeutung des Turniers an, unterstrich jedoch die Zurückhaltung des DFB in politischen Fragen.

Neuendorf machte deutlich, dass der DFB politische Realitäten nicht ignorieren werde. Sport finde nicht im luftleeren Raum statt, müsse aber dennoch seine eigene Mission in den Vordergrund stellen. Der Verband stehe weiterhin für Werte wie Freiheit, Demokratie und Inklusion ein.

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Mit klarer Haltung erklärte er, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten. Der Sport sei eine Kraft der Einheit und nicht der Spaltung. Neuendorf verteidigte zudem die Entscheidung des DFB, auf tägliche politische Stellungnahmen zu verzichten – selbst in unruhigen Zeiten.

Der Verband pflegt enge Kontakte zum Auswärtigen Amt und anderen Behörden. Dieser Austausch ermöglicht es dem DFB, die Entwicklungen in den Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA zu beobachten.

Der DFB wird seinen Fokus weiterhin auf den Fußball richten, bleibt aber im Dialog mit relevanten Akteuren. Seine Grundsätze von Toleranz, Vielfalt und Respekt werden dabei den Weg weisen. Der Verband bleibt diesen Werten auch während der Vorbereitungen auf das Turnier verpflichtet.

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