Deutschland und Frankreich beenden gemeinsames Kampfflugzeug-Projekt der sechsten Generation
Emma KrügerDeutschland und Frankreich beenden gemeinsames Kampfflugzeug-Projekt der sechsten Generation
Deutschland und Frankreich haben beschlossen, ihr gemeinsames Projekt zur Entwicklung eines Kampfflugzeugs der sechsten Generation aufzugeben. Bundeskanzler Friedrich Merz bestätigte das Ende der Initiative, betonte jedoch, dass andere Bereiche der Verteidigungskooperation fortgesetzt würden. Die Entscheidung folgt auf monatelange Gespräche zwischen den beiden Ländern.
Merz gab das Scheitern des Projekts nach Beratungen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron bekannt. Beide Staatschefs räumten ein, dass sich die beteiligten Unternehmen nicht auf zentrale Details für den Bau des gemeinsamen Kampfflugzeugs einigen konnten.
Der Kanzler bezeichnete die Entscheidung als schwierig, aber notwendig. Er erklärte, sie sei nach einem Vermittlungsverfahren gefallen, das die bestehenden Meinungsverschiedenheiten beilegen sollte. Trotz dieses Rückschlags bleibe der Kern des Future Combat Air System (FCAS) erhalten, um die breitere verteidigungspolitische Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten zu wahren.
Das gemeinsame Kampfflugzeugprogramm ist damit offiziell beendet. Deutschland und Frankreich werden jedoch weiterhin in anderen Verteidigungsvorhaben zusammenarbeiten. Der FCAS-Rahmen bleibt bestehen und sichert die künftige Kooperation in weiteren Bereichen.







