14 April 2026, 20:02

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum Hacker ganze Flotten lahmlegen könnten

Schwarz-weißes Icon eines Elektroautos, das an ein Ladekabel angeschlossen ist.

Cyberangriffe auf Elektroautos: Warum Hacker ganze Flotten lahmlegen könnten

Elektroautos bleiben trotz deutlicher Sicherheitsfortschritte zunehmend anfällig für Cyberangriffe. Hacker könnten Software-Schwachstellen ausnutzen, um Akkus zu leeren oder sogar ganze Fahrzeugflotten aus der Ferne lahmzulegen. Zwar haben die Hersteller ihre Abwehrmechanismen verstärkt, doch in manchen Systemen bestehen weiterhin Sicherheitslücken.

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In den vergangenen 15 Jahren hat sich die IT-Sicherheit vernetzter Fahrzeuge deutlich verbessert. Klare Standards und Vorschriften regeln heute, wie Automobilhersteller Fahrzeugsysteme schützen. Dennoch lassen sich Cyberangriffe nicht vollständig ausschließen.

Experten warnen, dass Angreifer Funktionen wie die Heizung auf Höchstleistung in tausenden Elektroautos gleichzeitig ferngesteuert aktivieren könnten. Ein solcher Angriff würde die Batterien komplett entladen und Fahrer im Stich lassen. Schwachstellen – etwa unzureichend gesicherte Programmierschnittstellen (APIs) – ermöglichen unbefugten Zugriff, mitunter reicht bereits die Fahrzeug-Identifikationsnummer aus.

Kriminelle dringen zudem über Software-Schnittstellen in die Fahrzeug-IT ein und könnten so ganze Baureihen außer Gefecht setzen. Trotz dieser Risiken haben vernetzte Funktionen wie Assistenzsysteme die Straßen sicherer gemacht, indem sie Unfälle reduzieren. Die Sicherheitscommunity arbeitet herstellerübergreifend daran, verbleibende Schwachstellen zu schließen.

Die Gefahr von Cyberangriffen auf Elektroautos besteht weiterhin, auch wenn verbesserte Sicherheitsmaßnahmen die Wahrscheinlichkeit großflächiger Vorfälle verringert haben. Hersteller und Aufsichtsbehörden halten sich mittlerweile an strengere Standards zum Schutz vernetzter Fahrzeuge. Insgesamt ist das Risiko von Unfällen stärker gesunken, als das Hacking-Risiko gestiegen ist.

Quelle