06 April 2026, 22:01

Chaos beim Fußballspiel: Pyro, Prügeleien und Hitlergrüße in Rummelsburg

Plakat, das Zuschauer bei einem Füßballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift 'Fussball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3.'

Chaos beim Fußballspiel: Pyro, Prügeleien und Hitlergrüße in Rummelsburg

Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg

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Ein Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist am Samstag in Rummelsburg in Gewalt umgeschlagen. Während der Partie kam es zu schweren Auseinandersetzungen, die Verletzte, Festnahmen und eine lange Spielunterbrechung zur Folge hatten. Die Polizei griff ein, nachdem Anhänger Pyrotechnik gezündet und Beamte mit Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen hatten.

Die Unruhen begannen in der zweiten Halbzeit, als Fans des BFC Dynamo außerhalb des Stadions Pyrotechnik entfachten. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel gegen 16:40 Uhr, als sich die Lage zuspitzte. Erst nach Einsatz der Polizei konnte die Partie um 17:55 Uhr fortgesetzt werden.

Rund 150 Beamte, unterstützt von Bundespolizei, waren im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Sie wurden mit Böllern, Glasflaschen und körperlichen Angriffen konfrontiert. Die Polizei setzte Pfefferspray und Zwangsmaßnahmen ein, um die Menge zu beruhigen.

Zwölf Polizisten erlitten leichte Verletzungen, blieben aber dienstfähig. Zu den Verletzten zählten auch ein Kind mit einem Knalltrauma und ein Ordner. Die Behörden erstatteten zwei Strafanzeigen wegen schwerer Störungen der öffentlichen Ordnung und nahmen vier Personen fest.

Gegen zwei Anhänger des BFC Dynamo wird nun wegen des Verdachts ermittelt, den Hitlergruß gezeigt zu haben. Die Polizei sicherte Videoaufnahmen und bestätigte den Einsatz verfassungsfeindlicher Symbole während der Krawalle.

Das Spiel endete schließlich nach einer 75-minütigen Verzögerung. Die Ermittlungen zu den Gewaltausbrüchen laufen noch, gegen mehrere Personen wurden bereits Anklagen erhoben. Der Vorfall wirft Fragen zum Fanverhalten bei künftigen Spielen auf.

Quelle