25 June 2026, 10:00

Brandenburgs Koalition in der Krise: Nur 28 Prozent zufrieden mit SPD und CDU

Umfrage: AfD auf Rekordhoch - Koalitionsunterstützung schwach

Brandenburgs Koalition in der Krise: Nur 28 Prozent zufrieden mit SPD und CDU

Eine neue Umfrage offenbart wachsende Unzufriedenheit mit der SPD-CDU-Koalition in Brandenburg. Die zwischen dem 18. und 22. Juni durchgeführte Erhebung befragte 1.159 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Einschätzung der Landesregierung und der politischen Führungspersönlichkeiten.

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Fast 100 Tage nach Amtsantritt sieht sich die Koalition mit deutlicher öffentlicher Kritik konfrontiert: Nur 28 Prozent der Einwohner zeigen sich mit ihrer Arbeit zufrieden, während 62 Prozent kaum Fortschritte im Bildungsbereich erkennen. Die Zufriedenheit mit der Amtsführung von Ministerpräsident Dietmar Woidke liegt bei 46 Prozent.

Die Umfrage erfasste zudem die aktuelle Wahlabsicht. Würde jetzt gewählt, läge die AfD mit Rekordwerten von 37 Prozent vorn. Die SPD folgt mit 22 Prozent, während CDU und Die Linke jeweils bei 12 Prozent lägen. Die Grünen kämen auf 6 Prozent, die BSW auf 4 Prozent.

Trotz der gespaltenen Haltung zur Koalition wünschen sich 57 Prozent der Befragten, dass Woidke bis zur Wahl 2029 im Amt bleibt. Die Fehlerquote der Umfrage liegt – je nach Ergebnis – zwischen ±2 und ±3 Prozentpunkten.

Die Ergebnisse skizzieren eine schwierige Phase für die brandenburgische Landesregierung: Während die Unzufriedenheit mit der Koalition wächst, hält die Unterstützung für den amtierenden Ministerpräsidenten an. Die Wahltrends deuten auf einen zunehmenden Einfluss der AfD in der Region hin.

Quelle