Berliner Staatsoper 2026/27: Thielemanns Programm zwischen Mozart und seltenen Juwelen
Lina FuchsWas die Staatsoper für die nächste Saison geplant hat - Berliner Staatsoper 2026/27: Thielemanns Programm zwischen Mozart und seltenen Juwelen
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden präsentiert Spielplan für die Saison 2026/27
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden hat ihr Programm für die Spielzeit 2026/27 vorgestellt. Sechs Neuproduktionen werden auf die Bühne gebracht, während Christian Thielemann sein drittes Jahr als Generalmusikdirektor beginnt. Das Programm vereint klassische Werke mit selten aufgeführten Stücken – darunter ein persönlich von Thielemann ausgewähltes Werk.
Vier der sechs Premieren der Saison stammen von Komponisten, die vor 1900 wirkten. Mozarts Die Entführung aus dem Serail (1782) und Le nozze di Figaro (1786) teilen sich die Bühne mit Glucks Orfeo ed Euridice (1762) und Spontinis La Vestale (1807). Puccinis Manon Lescaut komplettiert die Liste der großen Produktionen.
Thielemann setzt sich besonders für Engelbert Humperdincks selten gespieltes Werk Königskinder ein, das er selbst dirigieren wird. Die Barocktage im November 2026 bringen zudem Francesco Cavallis La Calisto auf den Spielplan und vertiefen so den historischen Charakter der Saison.
Über Berlin hinaus geht das Ensemble auf internationale Tournee. Den Auftakt bildet ein Gastspiel in Shanghai, gefolgt von Auftritten in Japan und Taiwan. Das Festival 2027 schließt mit Beethovens Neunter Sinfonie und würdigt damit den 200. Todestag des Komponisten.
Die Spielzeit 2026/27 verbindet unter Thielemanns Leitung bekannte Opern mit selten gespielten Werken. Internationale Gastspiele und ein Beethoven-Jubiläumskonzert erweitern die Strahlkraft der Staatsoper über Deutschland hinaus. Das Programm steht für eine Mischung aus Tradition und innovativem Anspruch im kommenden Jahr.