13 April 2026, 22:02

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf 11 neue Stadtteile bis 2028

Eine detaillierte Karte von Berlin auf dem Cover eines alten Buches, mit sichtbarem Text über die Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßen der Stadt.

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf 11 neue Stadtteile bis 2028

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement-Programm ab 2028 auf 11 weitere Stadtteile auszudehnen. Die Maßnahme folgt auf jahrelange Investitionen in die Stadtentwicklung, wobei seit 1999 bereits über 700 Millionen Euro in die Stabilisierung von 50 Gebieten in der Stadt geflossen sind. Durch die Erweiterung erhalten bedürftige Gemeinschaften zusätzliche finanzielle Mittel und Unterstützung für soziale und strukturelle Verbesserungen.

Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem 19 bestehende Quartiersmanagement-Gebiete bis Ende 2027 aus dem Förderprogramm ausscheiden. Dieser schrittweise Rückzug hat Ressourcen freigesetzt, sodass der Senat die Unterstützung auf insgesamt 24 Stadtteile ausweiten kann. Zu den neu ausgewählten Gebieten zählen unter anderem der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz und die Paul-Hertz-Siedlung sowie weitere wie die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring und Britz Nord.

Die Fördergelder fließen in zentrale Verbesserungen wie die Aufwertung öffentlicher Räume, den Ausbau von Bildungsangeboten und die Stärkung der sozialen Infrastruktur. Jeder Stadtteil erhält zudem vor Ort ansässige Managementteams, die die Bürgerbeteiligung fördern und lokale Netzwerke aufbauen sollen. Die Anwohner werden eine aktivere Rolle bei der Gestaltung ihrer Kieze übernehmen, um sicherzustellen, dass die Projekte ihren Bedürfnissen entsprechen.

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Auch nach dem Austritt aus dem Hauptprogramm behalten einige der ausscheidenden Stadtteile ein reduziertes Unterstützungssystem im Rahmen der Initiative "Quartiersmanagement Light". Dieses schlankere Modell sichert die lokale Koordination ohne volle Finanzierung und hilft, die bereits erzielten Fortschritte zu bewahren.

Mit der Erweiterung wird die Gesamtzahl der geförderten Stadtteile bis 2028 auf 24 steigen. Mit Fokus auf Stadtentwicklung und sozialen Zusammenhalt zielt das Programm auf nachhaltige Verbesserungen in öffentlichen Räumen, Bildung und Gemeinschaftsnetzwerken ab. Die Entscheidung des Senats unterstreicht das langfristige Engagement, Wachstum mit Bürgerbeteiligung in Einklang zu bringen.

Quelle