26 April 2026, 18:02

Bayerns Frauen kämpfen sich zum 1:1 gegen Barcelona – trotz Rot und 1:7-Rückstand

Zwei Frauen in Sportbekleidung spielen AFL-Fußball auf einem Feld, eine hält den Ball, mit Zuschauern und Veranstaltungsbeschilderung im Hintergrund.

Bayerns Frauen kämpfen sich zum 1:1 gegen Barcelona – trotz Rot und 1:7-Rückstand

Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Traum mit hart erkämpftem 1:1 gegen Barcelona am Leben

Trotz zweier Roter Karten und einer deutlichen Niederlage im Hinspiel hielt die Frauenmannschaft des FC Bayern München ihre Champions-League-Träume mit einem kämpferisch errungenen 1:1 gegen den FC Barcelona lebendig. Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern im Münchner Stadion – die höchste Zuschauerzahl bei einem Champions-League-Spiel der Bayern-Frauen überhaupt – endete die Partie mit einem spannungsgeladenen Remis, das die Wege für ein packendes Halbfinale ebnet.

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Barcelona ging früh in Führung, als Giulia Gwinn in der 8. Minute einen defensiven Fehler beging. Ewa Pajor nutzte die Gelegenheit gnadenlos und brachte die Gäste mit einem präzisen Abschluss in Front. Die Münchnerinnen passten ihre Taktik jedoch an und agierten deutlich defensiver als im 1:7-Debakel des Hinspiels.

Franziska Kett glich in der 69. Minute aus und verwertete eine sehenswerte Kombination mit Pernille Harder zum verdienten Ausgleich. Die Hausherrinnen wurden daraufhin auf dem Konter gefährlich und setzten Barcelonas Abwehr mit schnellen Umschaltspielen unter Druck. Doch das Spiel kippte in der 79. Minute, als Kett nach einem Haarziehen an Salma Paralluelo die Rote Karte sah.

Auch Bayern-Trainer José Barcala musste kurz darauf den Platz verlassen – er erhielt nach Protesten gegen die Schiedsrichterentscheidung die zweite Rote Karte des Abends. Bianca Rech, die Leiterin des Frauenfußballs beim FC Bayern, kritisierte im Nachhinein die Schiedsrichterleistungen und bezeichnete Ketts Platzverweis als ungerechtfertigt. Trotz der Rückschläge blieb Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn kämpferisch: "Sie sind nicht unschlagbar. Alles ist möglich."

Mit dem Unentschieden bleibt für die Münchnerinnen das erste Champions-League-Finale in Reichweite – auch wenn sie das schwere 1:7 aus dem Hinspiel aufholen müssen. Mit zwei gesperrten Spielerinnen für das Rückspiel wird die Aufgabe jedoch noch schwieriger. Die Rekordkulisse in München zeigte jedoch, dass die Mannschaft auf breite Unterstützung zählen kann, wenn es in die entscheidende Partie geht.

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