"Auto-Freitag": Tuning-Fans starten in die Saison – doch die Polizei warnt vor illegalen Rennen
Henry Seidel"Auto-Freitag": Tuning-Fans starten in die Saison – doch die Polizei warnt vor illegalen Rennen
"Karfreitag" wird für Deutschlands Tuning-Szene wieder zum "Auto-Freitag"
Mit dem "Auto-Freitag" läutet die deutsche Car-Modifying-Community inoffiziell die Tuning-Saison ein – doch die Behörden warnen vor illegalen Aktivitäten, die mit den Treffen einhergehen. Besonders am Nürburgring ziehen die Veranstaltungen jedes Jahr große Menschenmengen an. Die Polizei hat für das Osterwochenende verstärkte Kontrollen angekündigt, um gefährliches Fahren und illegale Straßenrennen zu unterbinden.
Nach deutschem Recht sind nicht genehmigte Autorennen – ob organisiert oder spontan – strikt verboten. Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs (StGB) stellt solche Rennen unabhängig von der Strecke unter Strafe. Den Teilnehmern drohen empfindliche Konsequenzen: hohe Geldbußen, Punkte in Flensburg, Führerscheinentzug oder sogar die Beschlagnahmung des Fahrzeugs. Kommt es durch ein Rennen zu Verletzungen, müssen die Beteiligten mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren rechnen.
Bei früheren "Auto-Freitag"-Feiern gab es wiederholt illegale Straßenrennen, rücksichtsloses Rasen und Lärmbelästigungen. Um diese Gefahren einzudämmen, intensiviert die Polizei an den Osterfeiertagen ihre Präsenz. Sie appelliert an alle Fahrer – insbesondere Tuning-Fans –, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Straßenverhältnisse zu berücksichtigen.
Wer sein Fahrzeug legal modifizieren möchte, findet Unterstützung bei der Kampagne TUNE IT! SAFE!. Die Initiative bietet eine App und umfassende Informationen unter www.tune-it-safe.de, um sicheres und regelkonformes Tuning zu fördern.
In diesem Jahr wird der "Auto-Freitag" von einer erhöhten Polizeipräsenz begleitet, um Verkehrsregeln durchzusetzen und illegale Rennen zu verhindern. Teilnehmer und Zuschauer werden daran erinnert, dass Verstöße schwerwiegende rechtliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen. Die Behörden setzen alles daran, die Veranstaltung für alle Verkehrsteilnehmer sicher zu gestalten.






