Atalanta vor historischer Mission: Kann das 1:6 gegen Bayern noch gedreht werden?
Moritz HartmannFußball-Wunder in München? Was Bergamos Trainer zu sagen hat - Atalanta vor historischer Mission: Kann das 1:6 gegen Bayern noch gedreht werden?
Atalanta steht vor einer fast unmöglichen Aufgabe im Achtelfinale der Champions League. Die Italiener müssen eine 1:6-Niederlage aus dem Hinspiel gegen den FC Bayern München wettmachen. Cheftrainer Raffaele Palladino räumte ein, dass die Herausforderung gewaltig sei, betonte aber, sein Team werde mit Stolz kämpfen.
Noch nie in der Geschichte der Champions League hat ein Verein ein Fünf-Tore-Defizit in den K.-o.-Runden aufgeholt. Palladino bezeichnete die bevorstehende Aufgabe als "einen Berg, den wir besteigen müssen", machte jedoch klar, dass Atalanta nicht kampflos aufgeben werde. Das Hinspiel nannte er eine "Demütigung" und versprach, zu beweisen, dass die sechs Gegentreffer eine Ausnahme waren.
Der Trainer erwartet von seinen Spielern, ihre Enttäuschung in eine "würdevolles" Auftreten umzumünzen. Er erkannte zwar die Stärke des FC Bayern an – besonders vor 75.000 heimischen Fans –, forderte von seinem Team aber ein "perfektes Spiel". Trotz der aussichtslosen Lage zeigte sich Palladino stolz darauf, das einzige italienische Team zu sein, das in dieser Saison noch im Achtelfinale vertreten ist.
Atalantas Kampf unterstreicht die durchwachsenen Leistungen italienischer Klubs in Europas Elitewettbewerb. Zwar haben 22 italienische Vereine – darunter Juventus, AC Mailand, Inter, Napoli und Lazio – mindestens einmal die Runde der letzten 16 erreicht, doch keiner stand je vor einer derart aussichtslosen Aufholjagd.
Palladinos Mannschaft muss mindestens fünf Tore ohne Gegentreffer erzielen, um eine Verlängerung zu erzwingen. Die Partie wird ihre Widerstandskraft gegen eines der dominantesten Teams Europas auf die Probe stellen. Egal wie das Ergebnis ausfällt – der Trainer hat klar gemacht: Seine Spieler werden alles auf dem Platz lassen.






