25 April 2026, 06:02

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin ab – wegen CSU-Nähe

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin ab – wegen CSU-Nähe

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen eine mögliche Kandidatur von Ilse Aigner für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Die Partei argumentiert, dass ihre enge Verbindung zur regierenden CSU sie für die Position ungeeignet mache. AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel äußerte Zweifel an Aigners Fähigkeit, neutral zu bleiben.

Aigner amtiert derzeit als Präsidentin des Bayerischen Landtags. Ihr Name wird als mögliche Kandidatin für die deutsche Bundespräsidentschaft gehandelt. Die AfD sieht in ihr jedoch eine zu starke Bindung an die politischen Interessen der CSU.

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Alice Weidel kritisierte Aigners Bilanz und warf ihr vor, sie habe die Agenda ihrer Partei über die Rechte der Opposition gestellt. Weidel betonte, der Bundespräsident müsse eine von allen Parteien respektierte Persönlichkeit sein – und kein Parteipolitiker. Die AfD machte deutlich, dass sie eine Nominierung Aigners nicht unterstützen werde.

Im Mittelpunkt der Ablehnung steht für die AfD Aigners mangelnde Unparteilichkeit. Weidel argumentierte, ihre Amtszeit in Bayern habe gezeigt, dass sie die CSU bevorzugt behandle. Für die AfD disqualifiziere sie das für ein überparteiliches Amt wie das des Bundespräsidenten.

Die Ablehnung Aigners durch die AfD unterstreicht die Spannungen um die erwartete Neutralität des Amtes. Sollte sie nominiert werden, müsste sie mit starkem Widerstand der Partei rechnen. Nun wird sich zeigen, ob andere politische Gruppen die Bedenken der AfD teilen.

Quelle