21 April 2026, 20:03

74 Prozent der Deutschen fordern staatliche Hilfe gegen hohe Energiepreise und Spritkosten

Plakat mit der Aufschrift "Der Weg zum Frieden" zeigt eine bunte Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen.

74 Prozent der Deutschen fordern staatliche Hilfe gegen hohe Energiepreise und Spritkosten

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen wünscht sich, dass die Regierung eingreift, um die finanzielle Belastung durch steigende Energie- und Spritpreise zu mildern. Die Forderung nach staatlicher Hilfe findet dabei über die Parteigrenzen hinweg Unterstützung – Wähler fast aller großen Parteien stehen hinter dem Vorhaben.

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Der Ruf nach Maßnahmen kommt zu einer Zeit, in der Haushalte mit wachsenden Ausgaben kämpfen, auch wenn die Meinungen zu anderen Sicherheitsfragen wie dem Einsatz von Minenräumschiffen im Ausland auseinandergehen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 74 Prozent der Deutschen staatliche Eingriffe befürworten, um die durch explodierende Energie- und Kraftstoffpreise verursachte finanzielle Belastung zu verringern. Besonders dringend ist der Wunsch nach Unterstützung bei Geringverdienern: 81 Prozent derjenigen, die weniger als 2.500 Euro monatlich verdienen, sprechen sich dafür aus. Doch auch unter Besserverdienern – mit Einkommen von 4.000 Euro oder mehr – befürworten noch 69 Prozent staatliche Hilfsmaßnahmen.

Die politische Unterstützung ist zwar unterschiedlich ausgeprägt, aber in den meisten Parteien hoch. Die Linke zeigt mit 82 Prozent die stärkste Zustimmung unter ihren Wählern. Bei den SPD-Anhängern liegen die Befürworter bei 74 Prozent, während 68 Prozent der CDU/CSU-Wähler staatliches Handeln gutheißen. Unter AfD-Anhängern ist die Zustimmung mit 90 Prozent sogar noch höher.

Bei den Grünen ist das Bild gespalten: 48 Prozent ihrer Wähler unterstützen staatliche Maßnahmen, während 45 Prozent dagegen sind. Bei einer anderen Frage – dem Einsatz von Minenräumschiffen in der Straße von Hormus – verschieben sich die Meinungen. Insgesamt befürworten 50 Prozent der Deutschen diesen Schritt, darunter 70 Prozent der CDU/CSU-Wähler und 60 Prozent der Grünen-Anhänger.

Die Umfrage unterstreicht den breiten öffentlichen Druck auf die Regierung, bei den Energiekosten entlastend einzugreifen – vor allem für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Während die meisten politischen Gruppen bei finanzieller Entlastung an einem Strang ziehen, bleiben die Ansichten zu Sicherheitsfragen gespalten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Energiepreise ein zentrales Thema sind, während außenpolitische Entscheidungen stärker diskutiert werden.

Quelle