21-Jähriger rast mit Mercedes in Wolfenbüttel in geparkte Autos – Verdacht auf illegales Rennen
Henry Seidel21-Jähriger rast mit Mercedes in Wolfenbüttel in geparkte Autos – Verdacht auf illegales Rennen
Ein 21-jähriger Fahrer ist in den frühen Morgenstunden mit einem Mercedes in mehrere geparkte Autos in der Wolfenbütteler Innenstadt gerast. Der Vorfall verursachte erheblichen Sachschaden und führte zu polizeilichen Ermittlungen unter dem Verdacht eines illegalen Straßenrennens.
Der Unfall ereignete sich mitten in der Nacht. Der Führerschein des Fahrers wurde sofort eingezogen, und es wurden strafrechtliche Ermittlungen nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs eingeleitet, der verbotene Kraftfahrzeugrennen unter Strafe stellt.
In der Nähe der Unfallstelle wurde eine Radkappe des Herstellers Sparco gefunden, die oft mit Hochleistungsfahrzeugen in Verbindung gebracht wird. Die Polizei bestätigte jedoch nicht, ob sie vom Mercedes oder einem anderen Fahrzeug stammt. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass ein zweites Auto beteiligt war.
Etwa 70 Personen versammelten sich nach dem Zusammenstoß am Ort, doch die Behörden gehen nicht davon aus, dass sie ein Rennen beobachtet hatten. Der Schaden an den geparkten Fahrzeugen wird auf über 50.000 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen dauern an, wobei es keine Anzeichen für eine aktive Straßenrennszene in Wolfenbüttel gibt. Die Behörden stufen den Unfall weiterhin als Einzeltat ein. Bei einer Verurteilung droht dem Fahrer wegen der Gefährdung von Leben und Eigentum eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.






